Der Eisstockverein 1994 Stephanshausen
"Die Eisbären"
Der ESV wurde 1994 von einer 10-köpfigen Gruppe, die vorwiegend aus dem
"Männergesangverein Frohsinn 1920 Stephanshausen" hervor ging, gegründet.
Zu den Gründern gehörten: Heinz Becker - Milo Bednaric - Wolfgang Engelmann
- Reinhard Kilian - Elmar Müller - Werner Rittmeyer - Walter Siegfried -
Johannes Stoll - Arnold Stettler - Thomas Wagner.
Vorausgegangen war ein Aufritt in der HR3-Sendung "Marktplatz",die
vor dem Geisenheimer Rathaus im Sommer aufgezeichnet wurde und für die aus
Schaltafeln und Alu-Blech eine künstliche "Eisbahn" kreiert wurde. Die 10
Männer hatten sich spontan für diese Gaudi bereiterklärt.
Die Eisbären haben das Bett für die Eisbahn in Eigeninitiative und unter großem
finanziellen Aufwand der 10 Gründungsmitglieder, auf einem von der Stadt
genehmigten Grundstück im Bereich des Bolzplatzes errichtet. Die Bahn wurde so
angelegt, daß sie im Sommer zum "Boule" spielen genutzt werden kann.
Sobald sich der erste Dauerfrost ansagt, wird vom Dorfbrunnen Wasser
herbeigeschafft und die 25 x 5 Meter große Bahn etappenweise geflutet. Wenn sich
eine Eisschicht von ca. 6 cm gebildet hat geht es dann los. Es werden zwei
Mannschaften gebildet und es wird durch gezieltes Werfen des ca. 4 kg schweren,
aus Hartholz gefertigten und mit einem Eisenring versehenen Eisstocks versucht,
an die am anderen Ende der Bahn liegende "Daube" so nah wie möglich heranzukommen.
Dabei gewinnt die Mannschaft, deren Eisstöcke am nächsten an der Daube zum Liegen
kommen. Natürlich kann man den Gegner auch herausschießen. Viele weitere
Spielvariationen sind möglich.
Große Anklang findet diese Sportart auch bei den Jugendlichen und Ehefrauen,
die hier mit großer Begeisterung mitspielen. Besonders interessant wird es,
wenn sie gegen die "Eisbären" spielen.
Die Eisbahn ist nur bei längerem Dauerfrost in den Abendstunden in Betrieb.

Zeitungsartikel "Wiesbadener Kurier" Januar 1997

Zeitungsartikel "Bild Zeitung" Januar 1997

Jubiläumsausflug Januar 2004