Das schönste Ökohaus Deutschlands
steht in Stephanshausen



In dem von der Sendung Avenzio durchgeführten Wettbewerb für das Super Ökohaus wurde das Haus von Elizabeth Neiman und dem Architekten Clemens Dahl in Stephanshausen mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Von 15 ausgesuchten Häusern in ganz Deutschland die in den letzten Wochen in der Sendung vorgestellt wurden wählten die Zuschauer am Montag das „Felsenhaus“ zu ihrem Favoriten.

Das Haus besticht durch seine behutsame Einbettung in den Baumbestand des verwilderten Steilhanges. Um das Haus herum wird in den Hang nur wenig eingegriffen, der Garten geht mit kleinflächig terrassierten Außenräumen allmählich in die umgebenden Wild-Hecken über.

Wie ein Staudamm stützen drei gebogene Wände den Hang. Davor steht eine aufgefächerte Holzskelett-Konstruktion, die nach Süden großzügig verglast ist. Ein umlaufender leicht geschwungener Balkon und ein weiter Dachüberstand halten im Sommer die Sonne ab.

Das Innere des Hauses ist von einem großen Raum bestimmt, der mit über 10 m Höhendifferenz durch alle Geschosse geht. Statt Couch-Ecke hat dieses „Wohnzimmer“ einen Fels, der in das Gebäude integriert ist. Das Licht einer Dachverglasung, die Pflanzen und der Fels geben diesem verschachtelten Raum, der aus keinem Blickwinkel ganz zu erfassen ist, den Charakter eines Innenhofes.

Bei der Materialauswahl wurden neben Schönheit auch Ökologie und baubiologische Kriterien berücksichtigt. Die Böden sind aus Terracotta, geöltem Ahorn und Hainbuchen –Parkett, die Holzständerwände erhielten Lehmputz und Kalkanstrich. Mit Einbaumöbeln und Fensterbänken aus massivem Erlen und Lindenholz wird die individuelle Gestaltung der Innenräume bis ins Detail fortgesetzt.

Für die Warmwasserbereitung sorgt eine groß dimensionierte Solaranlage, deren Überproduktion im Felsen gespeichert wird. Der Fels im Wohnraum bildet einen passiven Wärmepuffer und in der Speisekammer bringt er gleichbleibende Kühle zur Lagerung von Lebensmitteln und Wein.

Eine abgeschlossene Luftschicht (Thermohülle), die das Haus umströmt, wird durch einen Solarluftkollektor erwärmt und minimiert die Wärmeverluste. Die übrigen Außenwände sind mit einer 26 cm starken Wärmedämmung aus Zelluloseflocken ausgestattet. In Kombination mit den hochisolierenden Gläsern ersparte dies eine konventionelle Heizung mit Heizkörpern. Ein kleiner Kachelofen (7kW) ist die einzige installierte Heizquelle. Ohne die sonst als zwingend angesehene Lüftungsanlage mit Wärmetauscher werden in der Praxis Verbrauchswerte eines Passivhauses erreicht.

Fotos und weitere Information gibt es unter : www.architekt-dahl.de


Ästhetik und Ökologie vereint
Wintergarten im Rheingau (Stephanshausen)




Ein spannungsvolles Architekturkonzept, interessante, vom gewöhnlichen abweichende Gestaltungsideen, eine leichte, grazile Konstruktion geben diesem Wintergarten etwas besonderes. Dazu die schon von Goethe und Brentano geliebte romantische Landschaft...

Fotos und weitere Information gibt es unter : www.wintergarten.de