Alte historische Postkarten rund um Stephanshausen


Litho „Gasthaus zur Waldlust A. Lietz“ – Typ 1
Die Karten mit der Abbildung des Gasthauses zur Waldeslust sind seltener zu finden, als die vom Gasthaus zum Kühlen Grund. Der obere Bildteil mit der Ortsansicht ist bei beiden identisch. Diese unbeschriebene und postalisch nicht gelaufene Karte dürfte um 1897 gedruckt worden sein, und damit ebenfalls zu den ersten Ansichtskarten von Stephanshausen gehören.
© Klaus-Peter Dietel/Geisenheim
Litho „Gasthaus zum Kühlen Grund“ – Typ 1
Die älteste bisher bekannte Ansichtskarte von Stephanshausen in hervorragender Erhaltung. Es ist eine Lithografie (Steindruck) und stammt von C. F. Kleebach aus Eltville. Sie wurde am 25.09.1897 abgestempelt und an einen Paul Scheben nach Bad Kreuznach versendet. Sie war offensichtlich an einen Sammler von Ansichtskarten gerichtet, denn die Wittmung lautet: „L(iebe) G(rüße) Um Deine K.Sammlung zu bereichern. Gruß Papa“.
© Heinz-Dieter Molitor
Litho „Gasthaus zum Kühlen Grund“ – Typ 3
Klarer Litho-Druck in schwarzer Farbe. Die Karte wurde abgestempelt in Johannisberg am 20.08.1899 und erreichte noch am gleichen Abend den Adressanten ein Fräulein Tily Leder in Bockenheim-Frankfurt, Frankfurterstraße No. 9. Der Gruß lautet: „Liebe Tily, wir haben Ferien und zur Erholung bin ich in Marienthal. Viele Grüße von Deinen Eltern und Geschwistern“.
© Heinz-Dieter Molitor
Litho „Gasthaus zum Kühlen Grund“ – Typ 2
Das gleiche Motiv mit der Ergänzung i. Rheingau und deutlich klarerem dunkelgrünen Druck, ohne Herkunftsangabe. Abgestempelt am Spätnachmittag des 1.09.1900-6-7 N in Johannisberg. Die Karte erreichte ihr Ziel in Mainz noch am gleichen Abend zwischen 10 und 11 Uhr, wie der Ankunftsstempel dokumentiert! Die Karte war eine Familie Franz Weiß; Albanberg 14 gerichtet. Der Gruß lautet: „Bei einem wundervollen Ausflug in diese Schöne Gegend gedenke ich Eurer, Grüß Euch von Herzen mit einem kräftigen Prost.
© Heinz-Dieter Molitor
Lithographie von Stephanshausen um 1900
© Thomas Leis
Litho „Gasthaus zur Waldlust A. Lietz“ – Typ 2
Diese sehr schön erhaltene Karte mit klarem dunkelgrünem Druck auf hochwertigem dicken Kartonpapier wurde am 16.06.1902 in Johannisberg abgestempelt. Das Motiv ist das gleiche wie bei dem ältern Typ 1, aber mit der Ergänzung „i. Rheingau“ im Titel. Sie ging an einen Herrn Hermann Reibetanz in Frankfurt am Main in der Bornheimer Landstraße 7. „Liebes Hermannchen! Wir haben heute einen Spaziergang hierher gemacht u. sende ich Dir und den Deinen viele Grüße. Wenn Du nächstes Mal kommst, bin ich wieder daheim. Herzlichen Gruß ……“.
© Heinz-Dieter Molitor
Litho „Gasthaus zum Kühlen Grund“ – Typ 4
Die Bildseite dieser Karte entspricht dem Typ 3. Die Rückseite weist aber einen veränderten Druck auf. Die Karte wurde am 19.02.1903 abgestempelt und erreichte den Adressaten, Miss Marie + Sybilla Kleyen in Madison, N.Y. in den USA am 2. März 1903.
© Heinz-Dieter Molitor
Ansichtskarte Stephanshausen um 1910, Stempel 12.12.1910

Hier schreibt wohl ein Franzose, dass er in Rüdesheim und auf der Hallgarter Zange war.
© Thomas Leis
Private Fotokarte vom 24.08.1914
Postalisch gelaufen von Wiesbaden nach Stephanshausen an die Wwe. Lietz; Waldlust. Die Karte zeigt eine Wanderergruppe vor dem Eingang der Gaststätte Waldlust. Im Türrahmen steht die Wirtin Katharina Lietz. Mit der Karte bedanken sich die Gäste für die Bewirtung: „Als Beweis und aus Dankbarkeit für die Bewirtung sende ich Ihnen hiermit die Aufnahme als Andenken, vielleicht sehen wir uns nach dem Kriege wieder. Bitte schreibet ob Ihr die Karte erhalten habt.
Ab Wwe. Schnidner Wiesbaden Eltvillerstraße 12a“.
© Heinz-Dieter Molitor
Forsthaus Weissenthurm um 1917
Es handelt sich um eine alte Ansichtskarte vom Forsthaus Weissenthurm, das ja zu Stephanshausen gehört, zu ergattern. Die Karte wurde am 8. September 1917 geschrieben und vermutlich in einem Brief verschickt, da sie auf der Rückseite weder beschrieben noch abgestempelt ist. Sie ist sehr selten und es war ein großer Zufall an die Karte zu kommen. Der Inhalt in Klarschrift:
"Am 1. September 12.45 fuhr ich ab nach Rüdesheim, wo mich Herr Hegemeister Fischer v. Bahnhof mit dem Wagen abholte. Wundervolle Fahrt, warm, Sonnenschein. Ich hatte auf d. Weissenthurm wieder das Zimmer gegen das Elmachbachthal. Es waren 8 wunderschöne Tage, immer Sonnenschein. Interessant war der 25 Meter i. Durchmesser große Hexenring auf der Wiese vor d. Großhaus. Einen großen Igel (?) gesehen. Am 8. 3 Uhr Nachm.(?) reiß(s)e (?) ich wieder ab über Stephanshausen – Winkel i. Wagen." Dem Gast hat es offensichtlich sehr gut gefallen in der Sommerfrische. (Interpretation von Inge Szász-Jakobi, gebürtige Stephanshäuserin)
© Heinz-Dieter Molitor
Fotokarte von Stephanshausen mit ”Gasthaus Waldlust”
Postalisch gelaufen am 31.08.1951 nach Köln-Delbrück, Paffrather Straße 36. Es handelt sich um eine späte Verwendung einer älteren Karte, vermutlich aus Ende der 1930er oder Anfang der 1940er Jahre. Die abgebildete „Waldlust“ hat zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht ihren späteren Außenputz erhalten. Die Karte ähnelt sehr stark der nachfolgenden mit dem Gasthof „Zum Kühlen Grund“. Die Aufnahme stammt von P. Jost; Bingen. Der handschriftliche Gruß wirft die Frage auf, was hier wohl gemeint ist: „Herzliche Grüße aus dem Erholungsheim Westwaggon. August“. Für Philatelisten interessant ist der relativ seltene zusätzliche Landpoststempel von Stephanshausen.
© Heinz-Dieter Molitor
Fotokarte von Stephanshausen mit Gasthaus „Zum Kühlen Grunde“
Die Karte stammt von Karl Schirbach, Bad Kreuznach. Poststempel Johannisberg vom 2.11.1931 nach Kaiserslautern.
© Heinz-Dieter Molitor
Fotokarte Sommerfrische Stephanshausen/Rheingau
Die Karte wurde nach der Beschriftung zu urteilen vom Besitzer des Gasthauses „Waldlust“ beim Rosen-Bild-Verlag, Inhaber A. Fay in Schwalbach in Auftrag gegeben. Sie dürfte aus der Zeit Ende der 1940er/Anfang 1950er Jahre stammen. Der Text auf der Rückseite lautet: Gasthof-Pension „Waldlust“. Bes. Alois Nürnberger, Sommerfrische Stephanshausen/Rhg.; Tel. Rüdesheim 8914, in ruhiger waldreicher Lage, Fremdenzimmer mit fl. Wasser, Liegewiese, Liegestühle, Gut bürgerliche Küche – eigene Schlachtung.
© Heinz-Dieter Molitor
Fotokarte Luftbild von Stephanshausen
Die postalisch nicht gelaufene Karte stammt aus dem Hans F. Martin Verlag in Frankfurt. Das Bild wurde von der Fotowerkstatt Bernharda Wilhelmy in Geisenheim erstellt. Der Text auf der Rückseite lautet: „Stephanshausen/Rheingau, 330 m. ü. d. Meer. Postbusverbindung über Östrich u. Geisenheim“. Die Aufnahme dürfte 1960 oder kurz danach entstanden sein; im Wochenendgebiet sind bereits die ersten Bauaktivitäten erkennbar.
© Heinz-Dieter Molitor
Fotokarte Luftbild aus Stephanshausen
Die Fotokarte gibt es postalisch gelaufen aus dem Jahr 1968. Die Aufnahme dürfte aus dem Jahr 1966 oder 1967 stammen, da im Wochenendgebiet bereits einige Grundstücke bebaut sind. Im Ortskern steht bereits das Dorfgemeinschaftshaus (erbaut 1966), während der Kirchweg noch nicht bebaut ist. Die Karte wurde im Auftrag des Inhabers der „Waldeslust“ Alois Nürnberger vom Rosen-Bild-Verlag in Schwalbach hergestellt.
© Heinz-Dieter Molitor
Dreibild-Fotokarte
Die Fotokarte stammt vom Verlag Otto Meckel in Walluf. Sie wurde von Alois Nürnberger vom Gasthaus „Waldeslust“ in Auftrag gegeben und zeigt die Außenansicht der „Waldeslust“ und die Gaststube, sowie eine Übersicht von Stephanshausen von Süden gesehen. Das Gasthaus ist auf der Übersicht mit einem Pfeil markiert. Die Aufnahmen dürften aus der Zeit um 1970 stammen. Die Karte existiert in zwei verschiedenen Ausführungen, mit schwarzem und mit weißem Rand.
© Heinz-Dieter Molitor
Dreibild-Fotokarte
Die Fotokarte stammt vom Verlag Otto Meckel in Walluf. Sie wurde von Alois Nürnberger vom Gasthaus „Waldeslust“ in Auftrag gegeben und zeigt die Außenansicht der „Waldeslust“ und die Gaststube, sowie eine Übersicht von Stephanshausen von Süden gesehen. Das Gasthaus ist auf der Übersicht mit einem Pfeil markiert. Die Aufnahmen dürften aus der Zeit um 1970 stammen. Die Karte existiert in zwei verschiedenen Ausführungen, mit schwarzem und mit weißem Rand.
© Heinz-Dieter Molitor
Fotogrußkarte
Fotokarte mit Ortsübersicht aus Südwesten von Otto Meckel. Die postalisch nicht gelaufene Karte dürfte aus Anfang der 70er Jahre stammen.
© Heinz-Dieter Molitor
Fotogrußkarte
Fotokarte mit Ortsübersicht aus Südwesten von Otto Meckel aus Walluf. Die postalisch nicht gelaufene Karte dürfte etwas später als die Karte zuvor, also etwa 1972, entstanden sein. Es gibt diese Karte postalisch gelaufen aus dem Jahr 1974.
© Heinz-Dieter Molitor
Fotokarte DEA-Tankdienst
Die 4-Bildkarte von Otto Meckel aus Niederwalluf wurde von Jakob Hofmann, dem Betreiber der DEA-Tankstelle in der Oberbachstraße 18 in Auftrag gegeben. Die Aufnahmen stammen aus der Zeit von etwa 1970-75.
© Heinz-Dieter Molitor
Fotokarte des „Cafe Meckel“
Die 3-Bildkarte von Otto Meckel aus Niederwalluf wurde vom Betreiber des Cafe Meckel in Auftrag gegeben. Die Aufnahmen stammen aus der Zeit von etwa 1970-75 und zeigen die Ansicht des Cafes, die Gaststube sowie eine Ortsübersicht mit Pfeilmarkierung des Cafes.
© Heinz-Dieter Molitor
Foto-Grußkarte
Die 3-Bildkarte von Otto Meckel ist postalisch gelaufen am 4.10 1975. Sie zeigt neben der Übersicht des Ortes die Gaststube und den Saal des neuen Dorfgemeinschaftshauses.
© Heinz-Dieter Molitor
Luftbild von Stephanshausen
Die Karte stammt vom Korr’s Großverlag in Schwalbach (Nr. A 1153) und ist postalisch nicht gelaufen. Sie dürfte aus der Zeit um 1980 stammen
© Heinz-Dieter Molitor
Minigolfplatz
Die Karte stammt vom Korr’s Großverlag in Schwalbach (Nr. A 1154) und ist postalisch nicht gelaufen. Sie dürfte aus der Zeit um 1985 stammen.
© Heinz-Dieter Molitor
Körberbrunnen
Die Karte stammt vom Korr’s Großverlag in Schwalbach (Nr. A 769) und ist postalisch am 14.6.1982 gelaufen.
© Heinz-Dieter Molitor
Gästehaus Lietz
Karte des Foto-Bohn Bildpostkartenverlag in Wiesbaden-Erbenheim (Nr. 191), die als Werbekarte des Gasthauses Lietz diente. Sie dürfte aus der Zeit kurz nach 1985 stammen.
© Heinz-Dieter Molitor
Panoramakarte
Die Karte stammt vom Korr’s Großverlag in Schwalbach (Nr. A 393) und ist postalisch am 18.9.1979 gelaufen, mit schönem Sonderstempel „ 200 Jahre Spätlesereiter“ von Johannisberg. Deutlich zu sehen ist das Schwimmbad, das 6 Jahre später abgerissen wurde.
© Heinz-Dieter Molitor
Staatlich anerkannter Erholungsort
Die Karte stammt vom Korr’s Großverlag in Schwalbach (Nr. A 768) und ist postalisch am 12.11.1982 gelaufen, mit Poststempel von Butzbach. Wer kennt die abgebildeten Personen?
© Heinz-Dieter Molitor
Erholungsort Stephanshausen
Die Mehrbildkarte stammt vom Korr’s Großverlag in Schwalbach (Nr. A 814) und ist postalisch nicht gelaufen. Sie dürfte aus der Zeit um 1980 stammen.
© Heinz-Dieter Molitor


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