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Der Event des Jahres 2011 - Der Stephanshäuser Kohlenmeiler - 28. Mai bis 19. Juni 2011
Entstehung des Kohlenmeilers mit Eindrücken vom Meilerfest
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Weitere Fotos durch das Objektiv von Stephanie Wenderoth hier.
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Fotos durch das Objektiv von Stephanie Wenderoth hier.
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Weiter Fotos durch das Objektiv von Stephanie Wenderoth hier.
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Besondere Impressionen vom Kohlenmeiler durch das Objektiv von Andreas Dittmer können Sie sich hier herunterladen.
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28.05.2011 - In Stephanshausen zählt nur Kohle - und Köhler können Feuer spucken!
Wer sich beim Kohlenmeilerfest in Stephanshausen ein Bier gönnen will, muss sich zuerst seine "Kohle" besorgen - denn hier gilt eine besondere
Währung: "Kohle" und "Briketts" - passend zum Event. Schnell haben sich die Gäste an das neue Zahlungsmittel gewöhnt und bald ist genügend Kohle im
Umlauf. Viele Gäste waren zum feierlichen Anzünden des Kohlenmeilers am vergangenen Samstag gekommen.
Graf Karl Matuschka-Greiffenclau und BürgermeisterFrank Kilian hatten die ehrenvolle Aufgabe, den Kohlenmeiler zu entzünden,
der in vielen zuerst frostigen und später schweißtreibenden Arbeitsstunden von den Helfern der Arbeitsgruppe Kohlenmeiler aufgebaut
worden war. Zur Begrüßung erläuterte Ortsvorsteher Manfred Boos die Historie des Köhlerhandwerkes. Er bedankte sich bei allen Beteiligten und bat um
reichlich Zuspruch seitens der Besucher zur Unterstützung der Veranstaltung innerhalb der nächsten drei Wochen. Bürgermeister Kilian betonte, dass er,
wenn er das hier geleistete sehe, stolz sei, dass Geisenheim zu Stephanshausen gehöre. Als weiterer Ehrengast war Graf Matuschka-Greiffenclau geladen,
der als Schirmherr der 750-Jahr-Feier vor elf Jahren bereits den letzten Kohlenmeiler in Stephanshausen entzündet hatte und der kleinen Gemeinde stets
freundschaftlich verbunden ist. Faszinierend war dann für die Besucher zu sehen, wie Köhler Georg Kinder als Feuerspucker stehend auf dem Kohlenmeiler
für die erste Sensation sorgte. Nachdem glühende Asche in den Mittelschacht des Meilers gefüllt wurde, stieg schon bald der ersehnte Rauch aus den
Belüftungslöchern. Doch jetzt beginnt die eigentliche Arbeit des Köhlers und seines Helferteams: die Belüftung muss reguliert werden, so dass im Inneren
des Meilers die optimalen Bedingungen für den Beginn des Verkokelungsprozesses herrschen. Während der Meiler innerhalb der drei Wochen hoffentlich ganz
gleichmäßig verkokelt, läuft auf der Köhlerwiese, die sich in ein richtiges Köhlerdorf verwandelt hat, ein Volksfest mit vielen Attraktionen. Täglich
zum Feierabend und an Sonn- und Feiertagen ab 11.00 Uhr zum Frühschoppen ist für Unterhaltung für groß und klein gesorgt. Ein Kettensägenkünstler wird
seine Figuren anbieten, die Rheingauer Jagdbläser gestalten einen Frühschoppen, ein Bienenvolk wurde angesiedelt, Diana - die Waldfrau und Birgid Vietz
sorgen für ein naturnahes Kinderprogramm und vieles mehr. Und selbstverständlich gibt es Spezialitäten
vom Grill und Flammkuchen aus dem originalen Holzofen von Peter Knebelsberger - Attraktionen und Natur pur sind gratis, den Rest gibt's für wenig Kohle!
28.05.2011 / Rita Rohrka
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Die restlichen Bilder vom Aufbau können Sie sich hier herunterladen!
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23.05.2011 - Der Kohlenmeiler ist fertig - jetzt darf gefeiert werden!
Die Sonne gab am letzten Wochenende ihr Bestes, so dass die Mannschaft der Arbeitsgruppe Kohlenmeiler mit teilweise 20 Helfern schwer ins Schwitzen
kam: Ganze drei Tage, gegen Ende sogar bis in die Nacht unter Flutlicht, gingen die engagierten Helfer unter Anleitung des Köhlers Georg Kinder ans Werk. In
die Mitte des Meilerplatzes, der inzwischen begradigt und vorbereitet wurde, fixierte man den Quandel, das Herzstück des Meilers, indem man die Stangen senkrecht
in den Boden einließ. Die 30 ccm Buchenholz, die seit Wochen als Meterstücke zum Trocknen an der Köhlerwiese gelagert wurden, wurden nochmals auf die benötigte
Größe gespalten und dann rund um den Quandel in Schneckenform so angeordnet, dass möglichst wenig Luftraum verbleibt - teilweise richtige Puzzlearbeit. Nachdem
ein gewisser Durchmesser der unteren Ebene erstellt war, wurde die zweite Ebene aufgesetzt. Dass der erste Versuch der Schwerkraft nicht standhielt und die
Konstruktion ins Kippen geriet, so dass mit dem Aufbau von Grund auf ein zweites Mal begonnen werden musste, nahm den Helfern weder den Spaß noch den Arbeitseifer -
die gerade gewonnene Erfahrung wurde direkt neu umgesetzt. Einen ganzen langen Tag dauert es, bis dass der Meiler seine Kegelform erhalten hatte. Nun wurde das Dach
aus frisch geschnittenem Gras aufgesetzt und alle Lücken auch seitlich mit Gras gestopft. Fast zwei Tage wurde dann daran gearbeitet, den Meiler luftdicht mit
einer Mischung aus alter Meilererde, frischem Grund, Sand und Wasser zu verputzen. Noch lange nach Einbruch der Dunkelheit wurden die Restarbeiten, das Verkleiden
des Meilers mit einer Holzkonstruktion, die ein Einsacken verhindern soll, ausgeführt. Jetzt hat der Meiler seine Endform erreicht und es laufen die letzten
Vorbereitungen für das feierliche Anzünden am Samstag, 28. Mai ab 15.00 Uhr sowie das daraufhin stattfindende dreiwöchige Kohlenmeilerfest, auf das sich alle
Beteiligten freuen. Um den Köhler und sein Team bei den Aufgaben der Meilerbetreuung zu beobachten, haben sich viele Gruppen angemeldet, die von Förster Arno
Dietz fachkundlich um den Köhler und das angrenzende Waldgebiet geführt werden. Am Meilerplatz selbst gibt es am Wochenende und den Feiertagen allerlei Attraktionen
wie einen Bienenlehrstand, Flammkuchen aus dem originalen Holzofen, einen Kettensägenkünstler, einen Auftritt der Rheingauer Jagdbläser, der Männergesannverein
Frohsinn lädt ein zu einer offenen Gesangstunde und für Kinderbetreuung sorgen Birgid Vietz mit ihren künstlerischen Ideen und Diana, die Waldfrau. Auch die
Pfadfindergruppe der Royal Rangers Rheingau wird vor Ort aktiv sein und unter anderem einen Feldgottesdienst gestalten. Weiteren Einblick über die vielfältigen
wechselnden Attraktionen und den Zeitpunkt des Kohleverkaufes auf dieser Homepage unter dem Meiler-Terminkalender oder rita _[at_} rohrka.de bzw. telefonisch
unter 06722/7216.
23.05.2011 / Rita Rohrka
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Die restlichen Bilder vom Aufbau können Sie sich hier herunterladen!
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14. Mai 2011 - Hüttenbau am Kohlenmeiler geht weiter!
Noch eine Woche bis zum vereinbarten Meileraufbau - die Zeit drängt: mit Hochdruck wird an den Hütten gearbeitet. Werner Rittmeyer und Enkel Daniel bauen in der Kohlerhütte das "Dachgeschoß" mit Kinder-Schlafzimmer aus und verlegen dort den Boden. Anschließend werden mit Unterstützung von Rita Rohrka und Dietmar Wenderoth die Seiten mit Schwatenholz überlappend verkleidet, damit das Köhlerteam einen trockenen und winddichten Schlafplatz erhält.
Nach wochenlangem Sonnenschein kommt heute ein erster Regenschauer nieder, so dass die Dichtigkeit der Hütte direkt getestet werden kann.
Ein zweiter Bautrupp erstellt in der Verpflegungshütte, die inzwischen durch zwei Seitenflügel verlängert wurde, die Theke. Manfred Boos und Frank Mecke haben sich hierfür eine rustikale Holzkonstruktion ausgedacht. Auch hier ist eine Überdachung zwingend notwendig, da in einem der Flügel die gasbetriebene Friteuse für die Verpflegung mit Pommes stehen wird, und hier darf kein Tröpfchen Wasser ins heiße Fett fallen.
Es gab sehr viele Rückmeldungen bezüglich der Randalierer am letzten Wochenende - die Verursacher der Schäden sind ausfindig gemacht - die polizeilichen Ermittlungen laufen!
14.05.2011 / Rita Rohrka
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07. Mai 2011
Unermüdlich machen sich Manfred Boos und Frank Mecke an den Wiederaufbau der Verpflegungshütte, die von den Randalierern aus dem Fundament gehoben wurde. Der Zeitrahmen ist eng, die Baumaßnahmen müssen weitergehen. Geplant ist für heute der zweite Flügel des Verpflegungsbaus.
07.05.2011 / Rita Rohrka
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Mutwillige Zerstörung durch Randalierer am Kohlenmeilerplatz - Zeugen gesucht!
In der Nacht von Freitag, 06.05. auf Samstag 07.05.2011 haben Unbekannte einige der neu erstellten Objekte für das Meilerfest sinnlos und mutwillig zerstört. Diese Aktion stößt auf Unverständnis, Wut und Resignation bei allen ehrenamtlichen Helfern, die dort ihre Zeit, Arbeitskraft und Energie einbringen.
Folgende Fakten sind bekannt: Ein Pizzabote fragte am Freitagabend gegen 21.30 Uhr einen Anwohner der Waldstraße nach dem Weg zur Liegewiese, dort solle er Pizza ausliefern. Der Anwohner, der selbst auch mit zum Bautrupp der Köhler AG zählt, schöpfte Verdacht und informierte die Verantwortlichen des Verkehrsvereins. Diese schalteten die Polizeistation Rüdesheim ein. Die Beamten, die aufgrund eines Einsatzes erst um 23.00 Uhr an der Köhlerwiese eintrafen, haben die verdächtigen Personen nicht mehr angetroffen.
Am frühen Samstagmorgen zeigte sich dann das Ausmaß der Verwüstungen: Auf dem gesamten Gelände wurden Bierflaschen und Getränkedosen wild abgelagert, auf einem der Holztische, auf dem noch die Pizzakartons lagen, wurde versucht, ein Feuer zu entzünden. Der von den Pfadfindern in liebevoller Detailarbeit hergestellte Feuertisch wurde komplett zerstört. Das Sonnendach, welches als Schattenspender über der Sitzgruppe angebracht wurde, wurde ebenfalls beschädigt, die Konstruktion ist zusammengebrochen. Auch die in der letzten Woche neu gebaute Hüttenkonstruktion mit Verlängerung für die Verpflegungsstationen wurde aus dem Fundament gehoben. Im Wald gelagerte und für weitere Bauarbeiten bereits vorbereitete und sortierte Hölzer wurden durchwühlt.
Besonders ärgerlich ist die Zerstörung der von den Pfadfindern innerhalb mehrerer Tage aufgebauten Objekte. Die Kinder und Jugendlichen, die mit solcher Begeisterung mitgewirkt haben, werden verständlicherweise wütend und enttäuscht sein über diese sinnlose Aktion.
Selbstverständlich gehen die weiteren Vorbereitungen für das Kohlenmeilerfest weiter. Direkt nach der Spurensicherung gingen Manfred Boos und Frank Mecke ans Werk, um die Hüttenkonstruktion wieder zu befestigen und zu erweitern. Der enge Zeitplan muss eingehalten werden.
Die Verantwortlichen der Arbeitsgruppe Kohlenmeiler erhoffen sich jetzt Informationen von Anwohnern, die auf ihrem abendlichen Spaziergang etwas Verdächtiges gesehen haben könnten. Falls die Gruppe der Verdächtigen den Heimweg zu Fuß durch Stephanshausen genommen hat, könnte dies auch aufgefallen sein.
Selbstverständlich wurde Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet. Die Spurensicherung stellte fest, dass sich mehrere Personen dort aufgehalten haben müssen, es wurden Fingerabdrücke und hinterlassene Gegenstände gesichert. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeistation Rüdesheim entgegen. Wer etwas Auffälliges gesehen oder bemerkt hat, kann sich auch gerne direkt mit Manfred Boos in Verbindung setzen oder sich per Mail melden bei info [_at}_ rohrka-it {punkt} de.
07.05.2011/Rita Rohrka
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05. Mai 2011 - Der Rohbau der Versorgungshütte wird erstellt
Hier sollen Getränkeausgabe, Grill, Kaffee- und Kuchenausgabe sowie im Anschluss der Ofen für die Flammkuchen untergebracht werden.
Manfred Boos, Hans Urbansky, Adrianus van Roessel und Werner Rittmeyer beim Aufbau und anschließend beim wohlverdienten Feierabendbier.
05.05.2011/Rita Rohrka
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16./17. April 2011 - Frühlingshike der Royal Ranger - Vorbereitungen für das Meilerfest gehen weiter
Schon von Weitem ertönt Gesang über die Köhlerwiese - es sind die Stimmen der "Schneefüchse", die damit Ihre Freude am Bau der
Feuerstelle zum Ausdruck bringen. Die Ärmel hochgekrempelt, die Arme bis zu den Ellenbogen im Matsch und dabei fröhliche Lieder
auf den Lippen: Die 9-11jährigen Mädchen, die zu den Kundschaftern der Royal Rangers gehören, haben sichtlichen Spaß an ihrer
Arbeit. Aber auch die Jungs, die auf einem Erdhügel die "Matsche-Pampe" anrühren, scheinen momentan keinen Gedanken an PC,
Handy oder Fernseher zu verschwenden!
Aus einer Holzkonstruktion haben die Jungs, die "Alligatoren", gemeinsam mit ihrem Betreuer Volker Schönichen und einigen
helfenden Vätern das Gerüst des Feuertisches gebastelt - selbstverständlich ohne Verwendung von Nägeln, nur durch spezielle
Bindetechnik. Auf die spätere Feuerfläche wurden Querhölzer aufgebracht, diese wurden mit Gras abgedeckt und darauf kommt
die 15 cm starke Schlammschicht, die den feuerfesten Untergrund bildet. Darauf kann dann der Köhler sein offenes Feuer
entzünden, ohne dass der Boden versengt wird - und das in einer arbeitsfreundlichen Höhe. Über der Feuerstelle wird ein
Topf am Gerüst hängen, in dem das Essen gekocht werden kann. Ob das so gelingt wie geplant, werden die Kundschafter beim
späteren Mittagessen testen.
Doch zuvor wird der Feuertisch noch nützliches Utensil für die Feuerprüfung sein, die einige der Kinder heute ablegen
müssen: hier wird geprüft, ob sie gelernt haben, ein Feuer richtig aufzubauen und zu entfachen - klassisches Pfadfinderwissen eben.
Der Feuertisch ist nur eines der Bauwerke, welches die Jugendlichen in Vorbereitung für das Kohlenmeilerfest planen und
konstruieren. Ein Aussichtsturm und Jurten zum Übernachten werden noch folgen. Das Tor am Eingang zum Köhlerweg haben die
"Wölfe" inzwischen aufgestellt, spätestens, wenn die Banner mit der Beschriftung "Kohlenmeiler" befestigt sind, hat das
Rätselraten über die seltsame Konstruktion ein Ende.
Die etwa zwanzig Kinder und Jugendlichen, die auf der Köhlerhütte gezeltet haben und selbstverständlich auch in einer nächtlichen
Wanderung rund um Stephanshausen unterwegs waren, haben die Vorbereitungen für unser Meilerfest wieder einen großen Schritt nach
vorne gebracht. Wenn so viel Spaß, Geselligkeit und Naturverbundenheit auch noch einen nützlichen Effekt hat, dann ist Jugendarbeit gelungen!
17.04.2011/Rita Rohrka
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09. April 2011 - Pfadfinder bauen für das Meilerfest
Das Geräusch von Motorsägen und das Schlagen von Äxten ist den Besuchern des Waldes rund um die
Köhlerwiese ja schon vertraut, aber am heutigen Samstag waren es nicht die Macher des Verkehrs-
und Verschönerungsvereins Stephanshausen, die sich dort im Wald ausgetobt haben, sondern jede
Menge Jugendliche in Uniform, die mit Feuereifer das Holz bearbeiteten, das für das Gelände um
den geplanten Kohlenmeiler benötigt wird. Für die christliche Pfadfinderschaft der Royal Rangers,
die am Bolzplatz in Stephanshausen ihre "Wald-Basis" haben und sich alle 14 Tage treffen, ist die
Aktion "Kohlenmeiler" der Schwerpunkt dieses Frühjahres, so Armin Nikodemus, der die Pfadfinder
betreut. Der ehemalige Revierförster, Umweltpädagoge und Leiter der Außenstelle des Stammes 34
der Royal Rangers weiß, wovon er spricht: er war selbst am Bau eines Kohlenmeilers in
Oestrich-Winkel maßgeblich beteiligt. Verständlich, dass die Aktiven der Arbeitsgemeinschaft
Kohlenmeiler gerne von dieser Erfahrung profitieren.
Armin Nikodemus konnte mit seiner Leidenschaft auch die Jugendlichen anstecken. Heute sind sie mit
zwei Teams der "Pfadfinder" im Alter von 12-15 Jahren im Einsatz: Team 1 arbeitet im Wald nahe
der Meilerwiese unter Aufsicht von Volker Schönichen. Hier werden Douglasien, die markiert und
freigegeben sind, vom Fachpersonal gefällt und von den Jugendlichen mit professionellem Werkzeug
entastet und aus dem Wald gezogen. Aus diesen Stangen werden Unterstände, Jurten, Tische und Bänke
mit Sonnen/Regenschutz, ein Feuertisch und ein Waschplatz gebaut. Das alles soll bis Ende Mai
fertig sein. Bei den sommerlichen Temperaturen eine zweifelsohne schweißtreibende Arbeit. Nicht
weniger anstrengend sind die Aufgaben für Team 2: Hier werden auf der Wiese an der Bushaltestelle
Ortseingang, dem Einstieg zum Köhlerweg, die bereits in den vergangenen Wochen vorbereiteten
Stämme zu einem "Tor" zusammengebaut. Mithilfe von Spannseiten und Wasserwaage bestimmen die
Jugendlichen die richtigen Abstände und Höhen. Dieses Tor wird in Kürze mit Bannern versehen
werden, damit aus beiden Verkehrsrichtungen zu lesen ist, was für den Kohlenmeiler maßgeblich
ist: "Kohlenmeiler - täglich - 28. Mai bis 19. Juni 2011 - www.stephanshausen.de".
Dass sich die Jugendlichen, die zum Großteil aus Stephanshausen kommen, hier für eine groß
angelegte Werbeaktion für den Kohlenmeiler in ihrer Gemeinde verausgaben, scheint ihnen ziemlich
egal zu sein: für sie zählt ausschließlich der Spaß an der Arbeit in der freien Natur und es macht
große Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung und Disziplin diese ausgeführt wird.
Doch nicht nur die älteren Pfadfinder sind an den Vorarbeiten für's Meilerfest beteiligt, auch die
9-11-jährigen sogenannten Kundschafter treffen sich am nächsten Wochenende wieder hier, um beim
"Frühlingshike" die heute begonnenen Arbeiten fortzusetzen. Erstmals werden die Kundschafter dann
auf der Köhlerwiese in den neuen Jurten übernachten. Wir dürfen gespannt sein, was die
Schneefüchse (Mädchen) und Alligatoren (Jungs) vom nächsten Abenteuertag berichten werden.
09.04.2011/Rita Rohrka
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05. April 2011 - Bau der Köhlerhütte
Nach Idee und Konstruktion von Werner Rittmeyer ist jetzt die Köhlerhütte im
Bau. Aus dem anliegenden Waldstück wurden geschlagene Douglasienstämme
entastet und als Bauholz vorbereitet. Diese Stämme sieht man auf den Fotos
als Unterkonstruktion für die Hütte. Die Hütte wird zweigeschossig gebaut.
Im unteren Bereich gibt es auf einer Breite von 3,80 m und einer Stockhöhe
von 2,10 m zwei Schlafmöglichkeiten für Köhler und Helfer sowie in der Mitte
Stauraum bzw. Durchgang. Von beiden Betten aus hat man bei geöffnetem
Eingang den Blick auf den Kohlenmeiler. Die Hütte wird eine Gesamtlänge von
3,00 m haben, mit kleinem Dach-Überstand, so dass man auch regengeschützt
vor der Hütte sitzen kann. Im oberen Stockwerk wird eine Schlafgelegenheit
für 2 Kinder oder Jugendliche geschaffen. Dieses Stockwerk ist vom hinteren
Teil der Hütte aus mit einer Holzleiter zu erreichen und dient
ausschließlich als Liegefläche, ebenfalls mit Blick durch ein "Guckloch" auf
Meiler und Festplatz.
Auf den Fotos sieht man die Entwürfe und das daraus entstandene Gerüst.
Werner Rittmeyer und Hans Urbansky verbinden die Douglasienstangen, um der
Konstruktion genügend Halt zu geben. Anschließend wird die Hütte an den
Seitenwänden mit Schwartenholz verkleidet, zum Schluss mit frischen
Douglasienzweigen abgedeckt. Somit wird eine Wind- und Wetterdichte erzeugt,
ganz naturnah ohne Einsatz von Metall oder Kunststoff.
Ergänzend zu der Köhlerhütte werden die Pfadfinder der Royal Rangers noch
Jurten bauen, deren Konstruktion und Material ebenso naturnah sein wird.
Somit werden vor Ort mehrere Schlafmöglichkeiten geschaffen, ohne dem Platz
einen "Campingplatz"-Charakter zu geben.
Rita Rohrka / 05.04.2011
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04. April 2011 - Hinweisschild
Erste Hinweisschilder zum Kohlenmeiler sind in Arbeit. Werner Rittmeyer,
Vorstandsmitglied des Verkehrs- und Verschönerungsvereines hat in
liebevoller Detailarbeit Hinweisschilder von Hand mithilfe einer Oberfräse
hergestellt, diese werden in den nächsten Tagen und Wochen an den
verschiedenen Zuwegen zum Kohlenmeiler aufgestellt.
Rita Rohrka / 04.04.2011
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19. März 2011 - Vorbereitungen für Kohlenmeiler gehen weiter
Nach der großen Fällaktion im Februar, bei der über 50 Bäume im Geisenheimer Stadtwald gefällt
wurden, wurden die Hölzer am 19. März gespalten und als Meterstücke zum Trocknen gelagert, ca.
30 m³ Holz waren aufzuarbeiten. Zwanzig hochmotivierte Helfer trafen sich um 9.30 Uhr auf dem
Parkplatz Borderkreuz, um sich unter der Anleitung von Frank Mecke in Teams zu formatieren und
zuerst die gelagerten Stämme auf Meterstücke zu schneiden. Diese Meterstücke wurden mit
Holzspaltern in meilergeeignete Spalten zerlegt und aufgeladen, um zum Meilerplatz gebracht zu
werden. Auf der Köhlerwiese am Ortseingang von Stephanshausen wartete das nächste Team, um das Holz
zu entladen und zu einer 20 m langen und 1,5 m hohen "Trocken-Mauer" aufzusetzen. Begutachtet
wurden Material und Aktion vom Köhler Georg Kinder, der die Betreuung des Meilers übernehmen wird.
Das Holz kann nun trocknen bis zum 21. Mai, dem Tag des Mailerbaus. Nachdem die Erde am Meilerplatz
abgetragen ist, wird der Meiler ebenerdig in Form eines Kegels gebaut. Zu Beginn wird ein Schacht
(Quandel) aus Stangen errichtet, die senkrecht in den Boden gelassen werden. Rundherum werden ca.
1 m lange Holzstücke aufgeschichtet. Darauf kommt ein Dach aus trockenem Laub, Heu oder Stroh. Zum
Abschluss wird der Meiler mit Erde, Gras und Moos luftdicht verschlossen. Über den Schacht wird
der Meiler entzündet, dies geschieht mit feierlichem Rahmen und vielen geladenen Ehrengästen am
28. Mai 2011. Die Aufgabe des Köhlers ist es dann, über die folgenden drei Wochen den Meiler weder
erlöschen noch ihn durch zu viel oder zu wenig Luftzufuhr abbrennen zu lassen. Dazu bohrt und
verschließt er Löcher an der Oberfläche. Durch die Beobachtung des Rauches bzw. dessen Farbe muss
der Köhler erkennen, ob optimale Luftzufuhr herrscht. Der Meiler muss deshalb rund um die Uhr von
mindestens zwei geschulten Personen überwacht werden. Um dies zu gewährleisten, baut der Verkehrs-
und Verschönerungsverein in Sichtweite des Kohlenmeilers eine Köhlerhütte mit zwei Schlafplätzen,
von der aus der Meiler beobachtet werden kann.
Um die Köhler bei ihren Aufgaben zu verfolgen und am Fortgang des Meilers teilzuhaben, werden
täglich Gäste am Meiler erwartet. Viele Kindergarten- und Schulgruppen haben sich bereits
angemeldet, dazu Wanderclubs und die Freunde von Bärenherz. Die Gruppen werden von Förster Arno
Dietz und dessen Team auf der Köhlerwiese und in einem kleinen Rundgang rund um den Meiler
informiert, auch unter dem Aspekt des "Internationalen Jahr des Waldes". Die Pfadfinder der Royal
Rangers, betreut von Armin Nikodemus, der selbst schon Erfahrung mit dem Bau eines Kohlenmeilers
sammeln konnte, werden mit ihren Bauten und Aktionen, u.a. einem Gottesdienst auf der Köhlerwiese,
für eine besondere Atmosphäre sorgen. Außerdem konnte ein Kettensägen-Künstler engagiert werden,
die Bläsergruppe des Rheingauer Jagdvereins wird auftreten und H. Kuhn wird Informationen und
Produkte rund um das Imkerhandwerk präsentieren. Selbstverständlich werden Getränke und thematisch
passende Speisen vom Meilerkuchen bis zur Köhlerwurst angeboten, man freut sich auf lange Abende
am Lagerfeuer.
Doch die Brenndauer des Meilers ist begrenzt: Nach der vollständigen "Garung" des Inhaltes wird der
Meiler mit Wasser abgelöscht. Das Löschen und Öffnen des Meilers ist für Sonntag, 19. Juni 2011
geplant. Aus den 30 m³ Holz kann man bei optimaler Verbrennung ca. 2.500 kg Holzkohle gewinnen,
die in familienfreundlichen Abnahmemengen verkauft wird. Das Holz eines Kohlenmeilers hat durch
die zeitaufwändige Herstellung eine deutlich bessere Brennleistung als industriell hergestellte
Holzkohle aus dem Baumarkt.
Das Team der Ortsvereine Stephanshausen, insbesondere der Verkehrs- und Verschönerungsverein
freuen sich auf heiße Tage mit vielen Gästen!
Rita Rohrka/19.03.2011
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04. Februar 2011 - Frank Mecke, Dietmar Wenderoth und Michel Schwarz beim Holzfällen für den Kohlenmeiler
Die Planungsphase läuft schon seit Monaten - endlich konnten die Mitglieder der "Arbeitsgruppe
Kohlenmeiler 2011" auch aktiv werden: über 50 Bäume wurden im Geisenheimer Stadtwald gefällt, um das
Holz für den Bau des Kohlenmeilers Ende Mai zu beschaffen. Die Bäume wurden kostenfrei von der Stadt
Geisenheim zur Verfügung gestellt. Nach der Fällaktion werden die Hölzer gespalten und als
Meterstücke zum Trocknen gelagert, Ziel sind ca. 30 m³ Holz. Der Meiler wird auf der Köhlerwiese am
Ortseingang von Stephanshausen gebaut, die Aktion ist geplant vom 28. Mai bis zum 19. Juni dieses
Jahres - passend als Aktion zum "Internationalen Jahr des Waldes". Der Erfolg des Kohlenmeilers zur
750-Jahr-Feier vor 11 Jahren sind den Stephanshäusern noch allzu gut in Erinnerung - deshalb stehen
Ortsvorsteher Heinz-Dieter Molitor und alle Ortsvereine auch hinter dieser Aktion, welche
federführend vom Verkehrs- und Verschönerungsverein getragen wird. Viele Helfer werden benötigt, um
nicht nur den Meiler zu bauen und zu betreuen, sondern auch dafür zu sorgen, dass Führungen angeboten
werden und die Gäste rund um die Uhr verpflegt werden können, um mit einer Köhlerwurst am Lagerfeuer
zu verweilen. Geplant sind drei Wochen Volksfest mit Einblick in die traditionelle Kohlegewinnung und
natürlich mit dem Verkauf der Kohle in familienfreundlichen Abnahmemengen. Ein professioneller
Köhler und mindestens zwei angelernte Helfer werden immer vor Ort sein, angemeldete Gruppen werden
von Rita Boos mit Unterstützung des Försters betreut. Besonders erfreulich ist die Unterstützung
durch die Jugendgruppe der ortsansässigen Pfadfinder, den Royal Rangers, die mit dem Bau von
Jurten und naturnahen Aktionen schon in den Startlöchern sitzen. Betreut werden die Pfadfinder von
Armin Nikodemus, der selbst schon Erfahrungen mit dem Bau eines Kohlenmeilers sammeln konnte. Ganz
Stephanshausen und alle Gäste dürfen sich auf einen heißen Sommer freuen!
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Terminkalender
| Sa., 28.05.2011 | 15.00 Uhr - Feierliches Anzünden des Meilers mit Ehrengästen Eröffnung der Meiler-Festwochen mit Ausschank und Verpflegung Flammkuchen aus dem original Holzbackofen vom "Rheingauer Flammkuchen Gourmet" Peter Knebelsberger |
| So., 29.05.2011 | Meilerfest vom Frühschoppen bis zur Nachtschicht 15.00 Uhr: Ranger-Gottesdienst mit Pfadfindern u. Eltern mit Ranger-Pfarrer Pfadfinder backen Flammkuchen |
| Mo. 30.05.2011 | Der Meiler kokelt, Besuch jederzeit möglich |
| Di. 31.05.2011 | Der Meiler kokelt, Besuch jederzeit möglich |
| Mi. 01.06.2011 | Der Meiler kokelt, Besuch jederzeit möglich |
| Do. 02.06.2011 | Christi Himmelfahrt, Meilerfest vom Frühschoppen bis zur Nachtschicht |
| Fr. 03.06.2011 | Der Meiler kokelt, Besuch jederzeit möglich. Ab 19.30 Uhr: offene Gesangstunde der Singgemeinschaft MGV Frohsinn Stephanshausen und Mittelheimer Harmonie |
| Sa. 04.06.2011 | Meilerfest bis zur Nachtschicht |
| So. 05.06.2011 | 11.00 Uhr - Frühschoppen mit den Rheingauer Jagdbläsern, ab 14.30 Uhr Kindermalaktion mit Birgid Vietz, anschließend Meilerfest bis zur Nachtschicht |
| Mo. 06.06.2011 | Der Meiler kokelt, Besuch jederzeit möglich |
| Di. 07.06.2011 | Der Meiler kokelt, Besuch jederzeit möglich |
| Mi. 08.06.2011 | Der Meiler kokelt, Besuch jederzeit möglich |
| Do. 09.06.2011 | Der Meiler kokelt, Besuch jederzeit möglich |
| Fr. 10.06.2011 | Bärenherz wandert zum Meiler |
| Sa., 11.06.2011 | Pfingstsamstag, Meilerfest bis zur Nachtschicht 15.00 Uhr: "Diana, die Waldfrau": Kinder-Mitmach-Programm für 2-12-jährige Holzschnitzer Friedel Graß, der Kettensägenkünstler |
| So., 12.06.2011 | Pfingstsonntag, Meilerfest vom Frühschoppen bis zur Nachtschicht 15.00 Uhr: "Diana, die Waldfrau": Kinder-Mitmach-Programm für 2-12-jährige Holzschnitzer Friedel Graß, der Kettensägenkünstler |
| Mo., 13.06.2011 | Pfingstmontag, Meilerfest vom Frühschoppen bis zur Nachtschicht |
| Di., 14.06.2011 | Der Meiler kokelt, Besuch jederzeit möglich |
| Mi., 15.06.2011 | Der Meiler kokelt, Besuch jederzeit möglich |
| Do., 16.06.2011 | Der Meiler kokelt, Besuch jederzeit möglich 15.00 Uhr: Wanderfreunde Rheingau" Rüdesheim/Geisenheim " wandern zum Meiler |
| Fr., 17.06.2011 | Aufbrechen des Kohlenmeilers und Ablöschen der Kohle |
| Sa., 18.06.2011 | ab 14.00 Uhr Holzkohleverkauf "Sonnwendfeuer" am Meiler bis zur Nachtschicht Auftritt der Tanzgruppe "Steph-Kids" (Leitung: Kathaleen Kufs) Holzschnitzer Friedel Graß, der Kettensägenkünstler Flammkuchen aus dem original Holzbackofen vom "Rheingauer Flammkuchen Gourmet" Peter Knebelsberger |
| So., 19.06.2011 | Frühschoppen nach der Fronleichnamsprozession in Stephanshausen Flammkuchen aus dem original Holzbackofen vom "Rheingauer Flammkuchen Gourmet" Peter Knebelsberger Holzkohleverkauf und Festausklang |
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